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Familienarchivar » Nachrichten » Wo bleiben die Familienfotos?

Auf jedem Flohmarkt steht einer: ein Karton mit losen Fotos. Ein Brautpaar aus den dreißiger Jahren, eine Klasse einer unbekannten Schule, ein Mann mit einem Pferd vor einem Bauernhof. Niemand weiß mehr, wer das ist. Einmal waren es jemandes Eltern, jemandes Stolz, jemandes Geschichte am Küchentisch.

Wie groß ist dieses Problem?

Allein in den Niederlanden sterben jedes Jahr mehr als 170.000 Menschen. Bei vielen von ihnen wird ein Haus geräumt, mit Schränken, Alben und Kartons voller Fotos. Wenn nur die Hälfte dieser Haushalte ein paar hundert Fotos aufbewahrt, sind das Jahr für Jahr zig Millionen Fotos, die einen neuen Platz finden müssen. Ein Teil wird verteilt, ein Teil geht ins Sozialkaufhaus, ein Teil in den Container. Das ist eine Schätzung, keine Zählung, aber die Richtung ist sicher: Das meiste überlebt nicht.

Und was ganz sicher verschwindet, passt in keinen Karton: das Wissen über diese Fotos. Wer ist darauf? Wo war das? Warum hing dieses Foto immer über dem Sofa? Diese Antworten stecken in Köpfen, und Köpfe werden nicht vererbt. Das Foto überlebt manchmal. Die Geschichte dazu fast nie.

Was hilft: die Familie mitschauen lassen

Genau das tun mehr als fünftausend Familienarchivare auf Familienarchivar. Sie legen Fotos und Dokumente in ein geschlossenes Familienarchiv, laden Geschwister, Cousins, Cousinen, Nichten, Neffen und Onkel ein und stellen die Frage: Wer weiß mehr darüber?

Was dabei herauskommt, zeigen die aktivsten Archive:

Zusammen haben alle Familienarchive inzwischen 32.540 Fotos und Scans, 1.487 Geschichten und 9.236 Kommentare festgehalten. Kein Stammbaum nur mit Namen und Daten, sondern die Familiengeschichte, wie sie am Tisch erzählt wurde.

Anfangen ist kostenlos

Sie legen ein Familienarchiv an, laden die ersten Fotos hoch, über die Sie mehr wissen möchten, und laden ein paar Familienmitglieder ein. Die Teilnahme ist für sie kostenlos, und sie müssen nichts von Stammbäumen verstehen. Das Basis-Abonnement hat kein Enddatum.

Jetzt kostenlos mit Ihrem Familienarchiv beginnen

Ein gutes erstes Foto ist eines, über das Sie selbst nicht alles wissen. Stellen Sie es mit der Frage "Wer weiß, wo das ist?" ein. Darauf antwortet die Familie.




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